Fliegenfischerschule Flyrus
Das Team

Das Ziel unserer Fliegenfischerschule ist es, euch in unseren Fliegenfischerkursen, Kurzurlauben und Guidings die schönste Art des Angelns ganz unkompliziert beizubringen. Wir machen das Fliegenfischen für Anfänger so einfach wie möglich. Unser Motto dabei lautet: „Einfach & unkompliziert das Fliegenfischen lernen“!
Unser Fliegenfischerschule besteht aus einer Gruppe an unterschiedlichsten Guides. Unser Team ist so vielfältig, wie unsere Gesellschaft. Vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden, ob Alt ob Jung, ob Afrika oder DDR …von jeder Sorte ist einer dabei. Nur eine Frau hat’s bisher noch nicht in unsere Reihen geschafft aber das wird noch.

Wenn ihr also auch das Fliegenfischen lernen möchtet, seid ihr bei uns genau richtig aufgehoben. Und solltet ihr noch offene Fragen an uns haben, könnt ihr euch natürlich jederzeit gerne per Mail an uns wenden!

Petri & Tight lines wünscht euch euer FLYRUS TEAM

Instructor & Guide
Simon Stäblein

Ob in der Fränkischen Schweiz, Neuseeland, Kanada oder mitten in Berlin an der ollen Spree: Wenn ich mit meiner Fliegenrute unterwegs bin, fühl ich mich lebendig. Fliegenfischen ist meine große Passion und es bereitet mir viel Freude, jedem Neuling mein Hobby in unserer Fliegenfischerschule beizubringen. Doch wie kommt man dazu hauptberuflich Fliegenfischerkurse anzubieten?

Aufgewachsen bin ich in der Fränkischen Schweiz, einer der bekanntesten Fliegenfischen Regionen deutschlands. Dort machte ich, nach meinem Abi an der Waldorfschule, eine Ausbildung als Berufsfischer. Dabei lernte ich, wie man Forellen&Äschen auf eine nachhaltige Weise vermehren und schützen kann. Besonders fasziniert hat mich dabei immer der Nachhaltigkeitsgedanke. So konnte ich bspw. später bei der Gründung der ersten Fischzucht Berlins, der sog. Efficient City Farm, mitwirken.
Nach meiner Ausbildung studierte ich dann an der Humboldt Universität Fischereiwissenschaften. Das Thema meiner Bachelorarbeit war, die Substituierung von Fischmehl in der Forellenzucht durch Bachflohkrebse. Für diese Untersuchungen ging ich extra für ein Semester nach Idaho. Während meiner Masterarbeit untersuchte ich dann „Die Wiederansiedlung von Lachs & Meerforelle in Brandenburg“.
Doch irgendwann hatte ich den Eindruck, dass ich genug Zeit meines Lebens auf Schulbänken verbracht hatte. So entschloss ich mich 2013 dazu, meine Unilaufbahn zu beenden und Vollzeit Fliegenfischenlehrer zu werden. Ein riskanter Schritt, den ich zum Glück nicht bereut habe. Das Wissen, aus Studium & Ausbildung, hilft mir noch heute, in unseren Fliegenfischerkursen & Guidings, die ein- oder andere „Fangfrage“ zu beantworten. So, jetzt hab ich aber genug geschrieben …der nächste Fliegenfischen Kurzurlaub wartet schon!

Instructor & Guide
Ole Rogowski

Ich fische seit dem ich Denken kann. Eigentlich habe ich schon gefischt, als ich noch nicht richtig denken konnte. Der erste Fisch, an den ich mich erinnere, war ein stinkiger Brassen aus einem Loch, das eher den Charakter einer Pfütze denn eines Sees hatte. Und trotzdem war ich stolz wie Oskar und die Fischsuppe, die meine Oma aus diesem begrenzt edlen Speisefisch gezaubert hat, war eines der kulinarischen Highlights meiner Kindheit.

In der Folge stellte ich Aal, Hecht, Dorsch und allem anderem was Flossen besitzt auf alle erdenklichen Arten nach. Bis ich schließlich mit 18 eine Fliegenrute in die Hände bekam. Seit dem fische ich vornehmlich mit der Fliege und am liebsten auf Forellen, aber auch alle anderen Flossenträger sind weiterhin nicht vor mir sicher. Und dabei treibt mich meine Suche nach dem perfekten Fisch immer wieder in die Welt hinaus. In Schweden fischte ich auf arktische Saiblinge und fette Seeforellen, in Neuseeland auf riesige Bach- und Regenbogenforellen, in Norwegen auf atlantische Lachse und in Nordamerika auf Steelheads und Pazifiklachse. Und meine Suche ist noch lange nicht zu Ende!
Nach einem abgeschlossen Studium in Soziologie, Politik und Geschichte, das mir vor allem ermöglichte in Neuseeland, Skandinavien und Nordamerika zu fischen, haben Simon und ich die Fliegenfischerschule FLYRUS gegründet. Und nun bin ich endlich wieder da wo ich hingehöre: Am und im Wasser.

Instructor, Guide & Fotograf
Stephan Pramme

Niemand wollte mir eine Angel besorgen, also fand ich meine erste Rute im Wald, die Schnur in der Küche meiner Oma. Keine Pfütze in Brandenburg war mehr vor mir sicher. Ich war vier. So fing es an. Doch wie kam ich zum Fliegenfischen lernen? Später sah ich in einem abgelesenen Angelheft zum ersten Mal Bilder von Fliegenfischern und ihren eleganten Würfen, las von Forellen und von einem Fisch, den es in der DDR, wo ich lebte, eigentlich nicht mehr gab, der Fisch war wunderschön und hieß Äsche. Ich hatte einen neuen Traum, aber diesmal sollte es dauern.
Erst kamen der Mauerfall, Partys, Berlin, ich wurde Fotograf, zog nach Argentinien, reiste um die Welt, Israel, der Balkan, die Wüste Algeriens, weit weg vom Wasser – doch vor ein paar Jahren weckten Ole & Simon, in einem ihrer Fliegenfischerkurse, meinen fast vergessenen Traum!

Heute bin ich in unserer Fliegenfischerschule vor allem für den Foto-Content und Fliegenfischerkurse in Berlin verantwortlich. Wenn man ein perfektes Foto machen will, hilft eine gute Kamera, man sollte ein oder zwei Dinge wissen über die Technik, aber vor allem braucht man den perfekten Moment. Man muss ihn suchen, ihm auflauern, geduldig sein …und dann schnell. Genau wie beim Fliegenfischen!
Mehr Infos zu Stephans Fotos findet ihr übrigens hier

Instructor & Guide
Peter Wollrab

Fliegenfischerschule Bayern

Servus beinand! Hier in meiner oberbayerischen Heimat, am Chiemsee, bin ich den meisten als „Fieschbäda“ (auf deutsch „Fischpeter“) bekannt. Das liegt zum Einen daran, dass ich neben meiner Aktivität in der Fliegenfischerschule vor allem als „Steckerlfischgriller“ arbeite und zum Anderen, dass ich mich seit meiner frühesten Kindheit an den hiesigen Gewässern rumtreibe. Machen wir uns nix vor: aus dieser Fischsache komm ich lebend nicht mehr raus!

Peter Wollrab Guide bei Fliegenfischerschule FLYRUS

Meine ersten Versuche mit der Fliegenrute liegen mittlerweile schon über 20 Jahre zurück. Trotzdem lerne ich jeden Tag am Wasser wieder was Neues dazu. Es gibt für mich keine spannendere, intensivere und direktere Art zu fischen! Mittlerweile kann ich behaupten, fast alle heimischen Fischarten mit der Fliege gefangen zu haben. Am schönsten ist für mich aber nach wie vor das Forellenangeln. Egal ob Bach-, See- oder Meerforelle, da geht einfach nix drüber! In den letzten Jahren hat mich aber auch das Streamerfischen auf Hecht verstärkt in seinen Bann gezogen.
Bei FLYRUS bin ich übrigens hauptsächlich für die Kurse im Münchner Raum zuständig, sowie für Guidings in Süddeutschland und die Betreuung von Kurzurlauben. Außerdem sagt man mir nach, dass ich ein hervorragender Koch sein soll… aber da Eigenlob stinkt, würde ich so etwas nie von mir behaupten. Falls ihr mal Lust auf einen köstlichen Steckerlfisch habt, dann kommt doch einfach mal mit auf eine unserer Touren oder besucht mich an meinem Fischgrill am Chiemsee!

Instructor & Guide
Steven Luckner

Ich bin ein waschechter Berliner. Ich feiere gerne und viel! Spiele gerne auf meinen Gitarren „CCR“-Songs. Ach, und ganz nebenbei bin ich verrückt nach Fliegenfischen.
Nach meiner Ausbildung bin ich nach Norwegen gezogen. Dort habe ich die letzten 10 Jahre gelebt, viel gefischt und ganz nebenbei auch gearbeitet. Seit einigen Jahren leben ich nun wieder in Berlin.

Ich will euch hier aber nicht weiter damit, was ich studiert oder gelernt hab, langweilen, weil das nämlich nichts zu tun hat mit meiner Liebe zum Fliegenfischen. In der Fliegenfischerschule helfe ich den Jungs bei ihren Fliegenfischerkursen, Guidings und Kurzurlauben. Beim Fliegenfischen spielt es eben keine Rolle, was man sonst so macht, wie erfolgreich oder alt man ist oder wo man herkommt. Es ist einfach eine Art der Fischerei, die einen in ihren Bann zieht und nicht wieder loslässt. Wie gesagt: Die geilste Art zu Fischen. Auch nach über 20 Jahren gibt es für mich immer noch viele neue Sachen zu entdecken und zu lernen. Es ist für mich die beste Art, seinen Akku mal wieder aufzuladen, in der Natur zu sein und den Alltagsstress der Großstadt hinter sich zu lassen. Ich bin selbst nach 20 Jahren immer noch so aufgeregt am Abend vor dem Fischen, dass ich die ganze Nacht kein Auge zu bekomme.
Ok, genug herum gesülzt: Arsch hoch und einfach mal ausprobieren. Aber ACHTUNG großes Suchtpotenzial!

Unser Guide an der Küste
Erik Müller

Hi, ich bin Erik. Ich fische seit meinem dritten Lebensjahr. Anfangs waren meine Eltern dazu verdammt mir die Würmer zu graben und sie mir auf den haken zu schieben. Nach Gründlingen und Weißfischen fing ich irgendwann an Karpfen, Hechte, Barsche und Zander in der Oste nachzustellen. Dann wurde ich vom hohen Norden angezogen und begann den Studiengang „Regenerative Energietechnik“ zu studieren. Währenddessen begann die Liebe zur Ostsee und besonders zur Fliegenfischerei. Nach kurzer Zeit hatte ich sämtliche heimischen Fischarten aus dem nahen Meer mit der Fliege gefangen. 

Direkt nach dem Studium nutze ich den Karriere-Schnitt für einen 9 monatigen Auslandaufenthalt in Neuseeland, wo ich neben Kingfish, Kahawai und anderen Meeresfischen besonderes Augenmerk auf große Regenbogenforellen und Bachforellen gelegt habe.
Wieder angekommen in Deutschland widmete ich mich, bis heute, wieder voll und ganz der Meerforelle und den Süßwasserfischen. In erster Linie natürlich mit der Fliegenrute, aber zur Abwechslung greife ich auch gerne mal die Spinnrute. In unserer Fliegenfischerschule beschäftige ich mich vor allem mit dem Thema Meerforelle. Meine eigene Website findet ihr hier